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Die dynamische Preisgestaltung in Hotels ist eine Strategie zur Umsatzsteigerung und zur Gewährleistung einer maximalen Auslastung des Hotels auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage. Sie wird auch als „zeitbasierte Preisgestaltung“ bezeichnet, da die Preise in Echtzeit auf Basis von Algorithmen manipuliert werden.

In diesem Artikel tauchen wir in die Welt der dynamischen Preisgestaltung ein, um zu verstehen, wie sie den Hotelumsatz steigern kann. Außerdem beschäftigen wir uns mit den Vorteilen dieser Art von Technologie für das Gastgewerbe. Fangen wir an.

 


Was ist eine dynamische Preisgestaltung in Hotels?

Mittlerweile sind wir alle mit Algorithmen vertraut, da viele der Tools, die wir täglich verwenden, auf Algorithmen basieren. Gibt man etwas in Google ein, wird ein komplexes Datenabrufsystem aktiviert, um die bestmöglichen Ergebnisse für die Suchanfrage zu liefern. Scrollt man durch den Instagram-Feed, werden die Ergebnisse von einem berüchtigten Algorithmus berechnet, den Social-Media-Experten ständig zu überwinden versuchen.

Heutzutage können Hotels Algorithmen nutzen, die Datenschwankungen berücksichtigen, um Preise in Echtzeit zu berechnen und so das Revenue Management zu automatisieren – die sogenannte dynamische Preisgestaltung.

Diese Strategie berücksichtigt Faktoren, die die Marktnachfrage beeinflussen, wie Saisonalität, Preise der Konkurrenz, aktuelle Auslastung, Verbraucherwünsche und andere externe Faktoren. Revenue Manager können mithilfe eines Revenue-Management-Systems für Hotels das Zimmerangebot und eine Preisstrategie anpassen, um diese Trends zu erkennen sowie Raten festzulegen, die auf die Steigerung von Einnahmen und Profitabilität ausgerichtet sind.

Wie Revenue-Management-Systeme zu deinen Gunsten arbeiten

Wenn du dich für ein Revenue-Management-System wie das von Mews mit der Möglichkeit der API-Integration entscheidest, kannst du problemlos mit einer anderen Hospitality-Tech-Software arbeiten, die dich bei Revenue-Management- und POS-Systemen unterstützt. Das wiederum hilft dir dabei, fundiertere Entscheidungen zum Revenue Management zu treffen.

Revenue Manager können Nachfrage und Zimmerverfügbarkeit überwachen und die Preise entsprechend anpassen. Erstmal ein kleines Beispiel: Hotels können bei geringer Nachfrage niedrige Preise anbieten und bei steigender Nachfrage höhere.

Diese Entscheidungen können auf einer vom Algorithmus generierten Buchungsprognose basieren, die Mindestbeträge bis zu einer bestimmten Tageszeit festlegt. Wenn die Buchungen die Schätzungen übertreffen, können die Preise für aufeinanderfolgende Buchungen je nach Nachfrage angepasst werden (unabhängig davon, ob die Strategie von hoch nach niedrig oder von niedrig nach hoch lautet).

 

Welche Vorteile bietet die dynamische Preisgestaltung in Hotels?

Die dynamische Preisgestaltung bietet viele Vorteile, auf die wir im Folgenden näher eingehen werden. Diese Revenue-Management-Strategie kann den Umsatz steigern, den Gewinn maximieren und gleichzeitig die Preise an die Nachfrage anpassen. Darüber hinaus gibt sie Einblicke in das Kundenverhalten. Schauen wir uns jeden Vorteil mal genauer an.

Umsatz steigern, Gewinn maximieren

Das Hauptziel von Revenue Managern besteht darin, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zimmer nicht verkauft wird, zu minimieren und den für dieses bestimmte Zimmer gezahlten Preis zu maximieren. Durch die Einführung marktabhängig schwankender Raten kann der RM den Umsatz bei geringer Nachfrage steigern, indem niedrigere Preise angeboten werden, und so die Verluste durch nicht verkaufte Zimmer geringer ausfallen.

Wenn du die Markttrends verstehst, kannst du die Preise für Hotelzimmer so festlegen, dass sie den Marktpreisen entsprechen oder gerade so weit unter den Marktpreisen liegen, dass potenzielle Kunden dein Hotel gegenüber der Konkurrenz bevorzugen und so die Auslastung erhöhen. Eine höhere Auslastung bedeutet in der Regel einen maximalen Gewinn.

Die Preise spiegeln die Nachfrage wider und schaffen eine höhere Nachfrage

Preise, die die Markttrends widerspiegeln, geben potenziellen Kunden Sicherheit. Aus Kundensicht gibt es nichts Verdächtigeres, als wenn alle Hotels für einen bestimmten Zeitraum teuer sind und ein bestimmtes Hotel einen überraschend niedrigen Preis anbietet. Wenn Trends den Markttrends folgen, gibt das den Kunden ein besseres Gefühl. Noch ein Beispiel: Wenn ein preissensibler Kunde auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft ist, kann ein niedriger Preis oder ein besonderes Angebot den Kunden manchmal dazu verleiten, zu buchen.

Mithilfe von Revenue-Management-Software können Hoteliers Nachfrageprognosen erstellen, die Saisonalität und Kundentreue berücksichtigen, und gleichzeitig Reservierungsdaten, Konvertierungen, Stornierungen, Gruppenbuchungen und No-Shows untersuchen, um den Preis besser an die Zahlungsbereitschaft der Kunden anzupassen. Diese dynamischen Preise können genutzt werden, um neue preissensible Kunden zu gewinnen, die in der jeweiligen Preisklasse normalerweise eine hohe Eintrittsbarriere haben würden.

Da die Nachfrage stark schwanken kann, können dynamische Preise genutzt werden, um Umsatzverluste durch nicht verkaufte Zimmer zu minimieren. Nicht verkaufte Zimmer bedeuten keinen Umsatz. Wenn der Tag kommt und die Zimmer noch verfügbar sind, können einigen potenziellen Kunden Zimmer zu einem niedrigeren Preis angeboten werden, sodass du deinen Gewinn maximieren kannst, indem du auf die für diesen bestimmten Tag verfügbare Umsatzbeteiligung zugreifst.

Kundenverhalten verstehen

Da dynamische Preise die durchschnittlichen Zimmerpreise an das Kundenverhalten anpassen, kannst du dieses Preissystem auch nutzen, um das Kundenverhalten besser zu verstehen. Der Algorithmus kann verwendet werden, um verschiedene Segmente deiner Zielgruppe, deren Buchungsmuster, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer und ihre Zimmerpräferenzen zu überwachen und so die Segmente deines Hotels zu verstehen, die am attraktivsten sind. So kannst du sehen, wie sich besondere Anlässe und saisonale Spitzen auf deine Kunden auswirken, und deine durchschnittlichen Zimmerraten entsprechend anpassen. Die durchschnittlichen Zimmerraten können auch angepasst werden, um den sich ändernden Vorlieben gerecht zu werden und die Auslastung zu erhöhen.

Darüber hinaus hast du mit einer veränderten Hotelpreisstrategie die Chance, mit vorübergehend niedrigeren Preisen auch andere Marktsegmente anzulocken, die normalerweise nicht bei dir buchen würden.

 

Wie kann die dynamische Preisgestaltung deinen Hotelumsatz steigern? 

Nachdem du jetzt gesehen hast, wie diese Strategie funktioniert und ihre Vorteile verstanden hast, schauen wir uns an, wie sie deinen Hotelumsatz steigern kann.

Durch die dynamische Preisgestaltung werden die Zimmerraten angepasst, um die Auslastung zu erhöhen und somit den Umsatz zu steigern. Indem du die Markttrends beobachtest und deine Preise mit der Konkurrenz vergleichst, kannst du den RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) steigern und die Zimmerpreise deines Hotels an den Marktwert anpassen.

Eine weitere Möglichkeit, den Hotelumsatz zu maximieren, ist die „U“-Preisstrategie, bei der innerhalb eines bestimmten Zeitfensters vor dem Buchungsdatum ein bestimmter niedriger Preis angeboten wird. Vor diesem Datum wird ein höherer Preis angeboten, und wenn die Nachfrage steigt, kannst du die Raten erneut erhöhen.

Darüber hinaus kannst du diese Raten an die Zahlungsbereitschaft deiner Gäste anpassen, sodass eine Win-Win-Situation entsteht. Die Gäste sind zufrieden, weil sie eine faire Rate zahlen, und das Hotel ist zufrieden, weil es eine hohe Auslastung hat. Darüber hinaus können die Raten für nicht verkaufte Zimmer auf intelligente Weise verwaltet werden, sodass du unabhängig von der Saison möglicherweise die Wahrscheinlichkeit verringern kannst, dass diese Zimmer nicht verkauft werden. Eine erhöhte Auslastung führt zu höheren Einnahmen.

Durch die Umsetzung einer Preisstrategie, die den dynamischen Markt widerspiegelt, kannst du die Preise auf der Grundlage des wahrgenommenen Werts des Zimmers berechnen. Die Raten werden so angepasst, dass du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, nicht verkaufte Zimmer zu verkaufen.

Fazit

Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, sind schwankende Hotelpreise eine grundlegende Strategie, um den Umsatz zu maximieren und die Möglichkeit zu verringern, dass Zimmer nicht verkauft werden. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen können Hoteliers ihre Preise an die Nachfrage anpassen und die Markttrends widerspiegeln. Bei sorgfältiger Beobachtung der Konkurrenz können sich Hotels auch besser verkaufen als ihre Konkurrenten, indem sie Preise anbieten, die knapp unter dem Marktwert liegen. Durch das Anbieten von Preisen, die dem Marktwert entsprechen, laufen Hotels nicht länger Gefahr, weniger als den wahrgenommenen Wert des Zimmers oder mehr zu verlangen, als die Gäste zu zahlen bereit sind. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Analyse von Daten und die Anpassung der Preise mithilfe einer dynamischen Preisstrategie letztendlich die Auslastung und den Umsatz steigern können.